Texte:
Tätigkeit als Autor und Herausgeber
Buchprojekte als
Herausgeber
Textbeiträge in Büchern
Journalistische Texte
Buchprojekte als Herausgeber
Wer ist die Kunst?
Funktion und Selbstverständnis
2006
2004 hat der Kunstverein Hildesheim im Kerber Verlag
seine dreiteilige Reihe mit Themenreadern zu Grundfragen zeitgenössischer Kunst
mit dem Band 'Wo ist die Kunst? Zur Geographie von Schnittstellen' begonnen.
Nach dem zweiten Reader 'Wann ist die Kunst? Prozess, Moment, Gültigkeit' stellt
der dritte Reader die Frage 'Wer ist die Kunst? Funktion und Selbstverständnis'.
Nach Ort und Zeit nun also 2006 die Frage nach der Person, quasi
nach dem offensichtlichen wie unfreiwilligen Personal des Kunstsystems.
Gleichgültig ob ein solches System nun eher im Sinne der vor etwa zehn Jahren
vorgeschlagenen technoiden Metapher eines 'Betriebssystems' begriffen wird,
oder eher entsprechend der Luhmannschen Systemtheorie: Die Frage nach den Menschen,
die es bevölkern, liegt nahe. Welche Rollen hält es für sie bereit, auf welchen
Ebenen lässt sich hier (inter-)agieren oder gar manipulieren? Wer übt gezielt
Macht aus, und auf welche Weise? Wer entscheidet über Definitionen und Bedeutungszuweisungen?
Und wer ist dabei schließlich auf wen angewiesen? Oder geht es am Ende auch
ohne Kommunikation und Konsens? Die Unterzeile des Jahresthemas deutet an, dass
die Verstrickungen in ein solches System auf unterschiedlichsten Ebenen stattfinden
können es macht eben tatsächlich einen Unterschied, wer hier aus eigenem Antrieb
eine bestimmte Funktion betreibt, und wer lediglich für den Zweck anderer funktioniert.
Indem das Jahresprogramm 2006 unterschiedlichste Positionen rund um die Bildende
Kunst thematisiert, rundet es die Trilogie ab, mit deren grundlegenden Fragen
nach der zeitgenössischen Kunst Kurator Thomas Kaestle gewiss nicht die erste
Bestandsaufnahme dieser Art versucht nur eben ein aktuelle in den Kontexten
des neuen Jahrtausends. Die Natur der Frage bringt es mit sich, dass das Programm
für 2006 voller Kooperationen steckt: Mit Sammlern, Institutionen, Netzwerken...
Sie bedingt auch, dass sich der Fragende am Ende selbst hinterfragt: Zum Jahreswechsel
2006/2007 steht im Kunstverein die kuratorische Ablösung an. Grund genug, nicht
nur andere nach Funktion und Selbstverständnis zu befragen, sondern auch die
eigene individuelle Perspektive auf die zeitgenössische Bildende Kunst zu durchleuchten.
Nur eben nicht mit letzten Antworten, sondern vielmehr mit neuen Experimenten
und Fragen: Wer fragt da eigentlich? Und mit welchen Absichten?
Der Katalog erscheint als übergreifende Publikation des gesamten Ausstellungsjahrs
2006 des Kunstverein Hildesheim. Herausgegeben von Thomas Kaestle für den Kunstverein
Hildesheim
Format: 22,4 x 28,0 cm, 154 Seiten mit zahlreichen
Abbildungen, Softcover, gebunden, EUR 19,80

Wer ist die Kunst? Funktion und Selbstverständnis
bei
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Wann ist die Kunst?
Prozess, Moment und Gültigkeit
2005
2004 hat der Kunstverein Hildesheim im Kerber Verlag
seine dreiteilige Reihe mit Themenreadern zu Grundfragen zeitgenössischer Kunst
mit dem Band 'Wo ist die Kunst? Zur Geographie von Schnittstellen' begonnen.
Auch der zweite Reader des Kunstvereins bietet mit Textbeiträgen namhafter Autoren
aus dem Kunstsystem einen lebendigen Einblick in aktuelle Diskurse und illustriert
diese zugleich hochaktuell durch einen Ausblick auf Projekte und Künstler des
kommenden Ausstellungsjahres.
Das Jahresthema 2005 knüpft dabei direkt an die Fragestellung vom Vorjahr an:
'Wann ist die Kunst? Prozess, Moment, Gültigkeit'. Nach der Thematisierung des
Ortes folgt nun die Suche nach dem Zeitpunkt. 'Wann ist die Kunst?' steht dabei
stellvertretend für Fragen wie: Wann ist die Kunst Kunst? Wann ist die Kunst
gültig? Wann verliert Kunst ihre Gültigkeit? Wann entsteht Kunst? Wann nehmen
wir Kunst wahr? Gibt es Kunst, die nur für einen Augenblick existiert? Können
wir Kunst bei der Entstehung zusehen? Verändert sich Kunst?
Ebenso wie der Ort ist die Zeit als Faktor in der Kunst allgegenwärtig: Die
Existenz zeitloser Elemente ist höchst unwahrscheinlich in einem System, das
nur als ständiger Prozess funktioniert, dabei stets von der hartnäckig formulierten
Angst getrieben, es könnte an sein Ende gelangen (oder bereits gelangt sein).
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Thomas Bartels, Silke Peters, Holger
Manthey, Matthias Jung (AIV Hildesheim), Barbara Ellenberger (Stadttheater Hildesheim),
Daniel Schürer, Bernd Krauß, Simon Frisch, Alexander Steig, Miriam Tscholl,
Stefan Kalmàr, Marcus Graf, Christine Biehler, Ben Plefka, Elke Fech, Margitta
Buchert und Dominika Hasse
Ausgewählte Pressestimmen: »Auch der zweite Reader bietet mit
Textbeiträgen namhafter Autoren aus dem Kunstsystem einen lebendigen Einblick
in aktuelle Diskurse und illustriert diese zugleich hochaktuell ...« KÖLLEFORNIA
ONLINE, April 2005; »... ein ambitioniert gestaltetes Arbeitsbuch ... « Regioartline
Kunstmagazin, Dezember 2005
Der Katalog erschien als übergreifende Publikation des gesamten
Ausstellungsjahrs 2005 des Kunstvereins Hildesheim. Herausgegeben von Thomas
Kaestle für den Kunstverein Hildesheim
Mit Textbeiträgen von: Klaus Dierßen, Jörg Siewert, Thomas Kaestle, Georg W.
Bertram, Boris Groys, Jörn Müller, Stephan Porombka, Matthias Berthold, Gerald
Hüther, Michael Lingner, Tom van Gestel, Gerrit Gohlke, Helge Meyer, Mieke Matzke,
Hassan Al-Hakim, Michael Haerdter, Jean-Christophe Ammann, Georg Winter, Jorinde
Seijdel, Cornelia Sollfrank, Wilhelm Schürmann, Hanno Rauterberg und Bogomir
Ecker
Format: 22,4 x 28,0 cm, 160 Seiten mit 74 Farb- und 4 s/w-Abbildungen,
Softcover, gebunden
ISBN 3-938025-16-6, EUR 19,80
Herausgebervorwort von Thomas Kaestle

Wann ist die Kunst? Prozess, Moment,
Gültigkeit
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Wo ist die Kunst?
Zur Geographie von Schnittstellen
2004
Herausgegeben von Thomas Kaestle für den Kunstverein Hildesheim.
Text/e: Marius Babias, Tilman Baumgärtel, Dirk Baumunk, Bazon Brock, Margitta
Buchert, Jesko Fezer, Elisabeth Hartung, Dominika Hasse, Hans-Dieter Huber,
Hans-Otto Hügel, Thomas Kaestle, Thomas Kapielski, Michael Lingner Pierangelo
Maset, Regina Möller, Beatrix Nobis, Radio L¹Ost, Siegfried J. Schmidt, Wolfgang
Schneider, D. Schürer, Kai Vöckler, Manfred Walz, Peter Weibel, Kurt Weidemann,
Ovis Wende, Axel J. Wieder, Heiner Wilharm u. a..
Format 22,4 x 28,0 cm, 184 Seiten mit 60 Abbildungen, davon 35 farbig, Softcover.
ISBN 3-936646-67-8, EUR 19,90
Herausgebervorwort von Thomas
Kaestle
Wo ist die Kunst? Zur Geographie
von Schnittstellen
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Phoenix.Werke
Kunst in der Zwischenzeit
2002
Der attraktive Text-/Bildband dokumentiert ein Kunstprojekt
von Studierenden der Fachhochschule Dortmund, die sich mit Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft des Dortmunder Stahlwerks in Hörde auseinandersetzt. Phoenix-Werke
ist eine Ausstellung zwischen verbotener Hochofenstadt und Zukunftsstandort.
Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Stahlwerk Phoenix West in all
seinen Kontexten, mit allen politischen, sozialen und kulturellen Aspekten.
Es steht in Dortmund exemplarisch für die drängende Notwenigkeit des Wandels
und damit auch für dessen Chancen und Gefahren. Vor allem bei den direkten Anwohnern,
im Stadtteil Hörde, haben sich die Emotionen seit dem Kampf um die Erhaltung
des Hochofen- und Stahlwerkes Phoenix kaum beruhigt. Hoffnungen und Unsicherheiten
wohnen nahe beisammen. Ist angesichts der längst verklärten Vergangenheit wirklich
jede Zukunft besser als die trostlose Gegenwart? Katalog und Ausstellung nähern
sich diesen Fragestellungen vor dem Hintergrund des Strukturwandels mit Hilfe
künstlerischer Auseinandersetzungen. Die politische Situation des Strukturwandels
hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Aus der aufgeschlossenen
Experimentierfreudigkeit zu Zeiten der IBA Emscherpark ist pragmatische Wirtschaftsförderung
geworden.
160 Seiten, zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig, Festeinband
ISBN 3-89861-137-X, 19,90 ¤
Das Projekt: phoenix-werke.de
Herausgebervorwort von Thomas Kaestle
Phoenix Werke. Kunst in der Zwischenzeit
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Textbeiträge
in Büchern
Public Parking
von Carsten Meier
2005
Text von Thomas Kaestle

Carsten Meier. Public Parking von Carsten Meier mit Texten
von Thomas Kaestle, Cindy Gates u.a.
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Hagazussa
Auf dem Zaun zwischen den Welten
von Esther Beutz
2000
Text von Thomas Kaestle
'Hagazussa - Auf dem Zaun zwischen den Welten' von Esther
Beutz mit einem Text von Thomas Kaestle
bei
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Journalistische
Texte
Thomas Kaestle im Gespräch mit Jason Dark
Abonnenten-Special für den Weltbild Verlag
Schamanen, Heiden, Hexen - Durch
den Dschungel alternativer Wege
in: connection special Nr. 56: Schamanische
Wege der Heilung
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